Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier äußerte sich positiv zur heute abgeschlossenen Übernahme von Opel durch PSA. „Wir haben uns immer für Opel als hessisches Traditionsunternehmen und das Weiterbestehen der Marke am Standort Rüsselsheim stark gemacht. Gemeinsam mit den Opel-Betriebsräten und der Geschäftsführung haben sich Bundes- und Landesregierung erfolgreich für den Erhalt der Arbeitsplätze eingesetzt. Ich bin zuversichtlich, dass der nun – nach der Übernahme – zweitgrößte Autokonzern Europas bei der Gestaltung der Mobilität der Zukunft eine wichtige Rolle einnehmen wird.“

„Für Opel ergeben sich durch die Übernahme – neben allen Unsicherheiten die es bei der Belegschaft natürlich gibt – auch neue Perspektiven. Nämlich dann, wenn der neue Eigentümer PSA Opel als Premiummarke innerhalb des Gesamtkonzerns etabliert. Das neue Premium ist dann sicher nicht mehr: größer, schwerer, PS-stärker, sondern eher elektromobil, vernetzt, autonomer. Für Opel wäre das eine Chance“, sagte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Der Stammsitz des europäischen Unternehmens Opel, die Verwaltung, die Produktion und das hochmoderne Entwicklungszentrum machen Rüsselsheim zum wichtigsten und innovativsten Opel-Standort in ganz Europa. Eine mittelständisch geprägte Zulieferer-Industrie in der gesamten Region leistet einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung.

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